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Immer wieder werden Papageien bzw. Sittiche einzeln gehalten.
Gründe die dafür angegeben werden sind:
ich will einen zahmen Vogel
es ist so schwer einen zweiten zu bekommen
Das gibt noch viel mehr Dreck
ich habe das Geld für Voliere und zweiten Vogel nicht
ich will doch nicht züchten
.......
Aus der langjährigen Erfahrung heraus kann nur geraten werden, jeder einzeln gehaltener Vogel ist ein trauriger Vogel.
Er sollte möglichst artgleich, gegengeschlechtlich und blutsfremd vergesellschaftet werden. Aus der heutigen Sicht heraus ist ein allein gehaltener Vogel ein trauriger Vogel.
Auch der Fehler, dass z.B. ein Graupapagei mit einer Amazone vergesellschaftet wird, oder ein Sperlingspapagei mit
einem Wellensittich hilft den Tieren nicht wirklich, denn schon von der Körpersprache her verstehen sich solche Vögel nicht und schliessen nur “Notfreundschaften” .
Ein artgleicher Partner ist immer vorzuziehen. Leider wird auch in den Fachgeschäften anderweitig beraten, aber wer die Möglichkeit hat sollte doch bitte immer versuchen ein Optimum für sein Tier zu schaffen.
Ein weiterer Punkt ist die Zahmheit. Bisher konnte immer wieder beobachtet werden, dass zahme Vögel auch zahm
blieben, meist noch den anderen angesteckt haben. Natürlich wenn man keine Zeit mehr für die Tiere aufwendet, dann können sie sich auch wieder zurück ziehen.
Und wer das Geld für eine Voliere nicht aufbringen kann, sollte sich überlegen ob er überhaupt für die Vogelhaltung
geeignet ist, denn die Haltungskosten bestehen nicht nur aus der Anschaffung. Futter, Obst, Käfigeinrichtung und evtl Tierartzbesuche verschlingen oft Unmengen von Geld.
Zum Dreck den ein Vogel macht, da fällt ein zweiter, der etwas mit rumdreckt, nicht wirklich auf.
Aus all diesem ergibt sich für uns nur ein Ergebnis:
Papageien und Sittiche sind Schwarmvögel, denen der Mensch den Sozialpartner nicht ersetzten kann und
deshalb sind sie mindestens zu zweit zu halten. |