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Die Geschichte der Papageien ist seit jeher mit der des Menschen eng verbunden. Bereits im alten Ägypten wurden zur Zeit des
berühmten Feldherren Alexander große Papageien gehalten. Ein Verwandter dieser damals gehaltenen Papageienart trägt daher auch heute noch den Namen Großer Alexandersittich. Im antiken
Griechenland wurden Sittiche in den Häusern reicher Leute in Käfigen gehalten, um ihnen das Imitieren menschlicher Sprache beizubringen, der gleichen Beschäftigung gingen später auch
römische Edelleute nach. Bei den Römern galten Papageien als eines der wertvollsten Geschenke, das man seiner angebeteten Dame darbieten konnte. Je besser ein Papagei menschliche Sprache
nachahmen konnte, desto höher wurde die Wertschätzung für ihn. Auch in späteren Jahrhunderten sah man Papageien hauptsächlich als sprechbegabte zähmbare Haustiere an und holte sich die meist
farbenprächtigen Tropenvögel in heimische Gefilde. Das wissenschaftliche Interesse an dieser Vogelgruppe war damals nur wenig ausgeprägt, was sich aber im Laufe der Zeit glücklicherweise änderte.  Entwicklungsgeschichtlich sind Papageien eine vergleichsweise alte
Vogelgruppe, deren Gestalt in ihren Grundzügen schon vor schätzungsweise 20 bis 30 Millionen Jahren existierte. Diese Urpapageien besiedelten der
Vorstellung nach vor 15 bis 20 Millionen Jahren die Erde und zwar auch in solchen Gebieten, die man zumindest heute auf den ersten Blick wohl kaum diesen charakteristischen Tropenvögeln zuordnen würde.
Das Verbreitungsgebiet der Papageien beschränkt sich keineswegs auf reine Tropengebiete, sondern umfaßt die Subtropen und auch gemäßigteren
Klimaregionen. So leben einige Vertreter wie der Chinasittich, den man u. a. im südöstlichen Tibet findet, oder die durch ihre Spielfreudigkeit berühmt
gewordenen neuseeländische Keas in schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen mit ausgesprochen niedrigen Temperaturen, teilweise sogar oberhalb der
natürlichen Baumgrenze. Unter etwas gemäßigten Bedingungen leben einige südamerikanischen Arten in Pategonien und auf Feuerland. Auf den Antipoden
-Inseln südöstlich vor Neuseeland brüten Laufsittiche in direkter Nachbarschaft zu Pinguinen. Selbst in Europa, ja sogar in Deutschland kann man heute wieder freilebende Papageienarten beobachten. Freilich handelt es sich bei diesen Tieren um
entflogenen Käfigvögel. Doch mittlerweile haben die heimischen Vogelkundler Arten wie den Halsbandsittich als eingebürgerte Bestandteile unserer Fauna akzeptiert. Selbst beim Aufschlagen von
Fachbüchern über die mitteleuropäische Vogelwelt trifft man auf den Halsbandsittich. Überhaupt hat sich gerade diese Art als äußerst anpassungsfähig erwiesen, so daß es dem fachkundigen Papageienfreund
kaum verwundern mag, daß sie mit Abstand das größte Verbreitungsgebiet aller Papageien aufzuweisen hat und auch in kultivierten Gegenden, ja sogar in Städten in direkter Nachbarschaft zum Menschen lebt.
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Die Kakadus sind von Brehm und der anderere Papagei ist von Dürrer
Der Kea ist von Buffon Buffon, Georg Louis Leclerc (Montbard 1707-1788 Paris) Bedeutender Naturforscher, der sein 36 bändiges Werk 1749-1788 mit Kupferstichen zierte. Nach seinem Tode erschienen
Ergänzungen und 1825-1828 eine Gesamtausgabe mit 260 Kupferstichen
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