|
|
 |
|
 |
|
 |
 |
 |
|
FUTTER
|
|
|
|
Ernährung der Papageien und Sittiche Bei der Haltung von Papageien wird immer deutlicher welch wichtige Bedeutung der richtigen Ernährung zukommt.
Es ist bis heute bei vielen Arten gar nicht klar was die Vögel in der freien Wildbahn alles zu sich nehmen. Immer neue Erkenntnisse helfen sein Angebot zu optimieren und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Am
Anfang der Papageienhaltung stand meist die Ernährung als Stiefkind da und wurde mit den Sonnenblumenkernen allein für aussreichend gehalten heute gibt es verschiedene Körnermischungen.
Futtermittelhersteller fangen an, die Zusammenstellung für die Tiere aus verschiedenen Ländern zu unterscheiden. Wie weit tierische Proteine eine Rolle spielen ist auch noch nicht klar, aber da viele
Untersuchungen von Wildvögeln z.B. Bandwurmeier ergaben kann man nicht mehr von einer nur vegetarischen Ernährung der Vögel ausgehen. Inwieweit z.B. Maden, Schnecken, .... für die Vögel wichtig sind, kann man nur
erahnen. Zu einer guten ausgeglichenen Ernährung gehören meiner Meinung nach:
Futtersaaten Quell oder Keimfutter Obst, Gemüse und Grünfutter Nüsse Vitamine Proteine Mineralstoffe Magensteinchen Aufzuchtfutter Pelletiertes Futter Lorifutter Trockenobst und -gemüse Äste und Knospen, Gräser, ..... Futterzusätze wie Mineralien, Vitamine,... Wasser ........
Die Inhaltsstoffe für eine gesunde Vogelernährung sind: Ballaststoffe, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Proteine, Vitamine und Wasser.
Um Obst, Gemüse, frische Zweige, .... anbieten zu können, muss man sich mit der Flora auseinadersetzten und somit die Futterpflanzen kennenlernen und dann anbieten. In Brutzeiten gebe ich dann noch Ei bzw. Aufzuchtfutter und eingeweichte Semmeln. Täglich frisches Wasser, im Sommer oft zweimal am Tag, da auch noch viel gebadet wir, ist eine Selbstverständlichkeit.
Aber nicht nur das Wasser sollte gewechselt werden sonder auch Tränken und Trinknäpfe sind zu reinigen.Besonders wenn kranke Tiere
davon trinken können durch den Schleim des Rachens, der beim Trinken in die Gefäße kommt Bakterienherde in unseren Volieren
entstehen und aus diesem Grund sollten sie regelm. desinfiziert und täglich mit heissem Wasser gereinigt werden, gut wäre sie würden
täglich im Wechsel verwendet, und könnten immer einige Stunden trocknen. Wie in der Taubenhaltung kann man auch ein Wasserdesinfektionsmittel benutzen.
Neben dem Futter, sind für die Vögel Mineralstoffe und Spurenelemente wichtig. Die im Futter enthaltenen Mineralien sind meist in der
Schale, und diese wird von unseren Krummschnäbel nicht beachtet. Die Gesundheit ist aber von einer ausreichenden Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen abhängig. Hier können Futterzusätze helfen. Futter sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden. (Luftfeuchtigkeit um die 20%; ca. 15 C°) Bei Ernaehrungsfehlern kann es zu Krankheiten kommen. |
|
|
Wenn unser Papageien mal krank sind, gelten oft andere Regeln in der Ernährung als sonst.
Wasser sollte z.B. durch entsprechenden Tee ersetzt werden und schwerverdauliches sollte vermieden werden. Auch frisches Obst ist nicht immer hilfreich wenn ein Tier krank ist. Pellets können manchmal helfen weil sie leichter zu verdauen sind und schon durch ihre Zusammensetzung für eine ausgewogene Ernährung sorgen. Mirko ein
herzkranker Graupapagei, konnte dank Pellets und Eifutter über eine lange Strecke ernährt werden, da Körner nicht mehr verdaut wurden. An dieser Stelle sei auch auf Rezepte für Krummschnäbel hingewiesen.
|
|
|
 |
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
Das Allerletzte
zum Thema Futter soll noch dass sein, was man lieber nicht geben soll, weil es ungesund, schädlich oder giftig ist. Dazu gehört jede Form von Salz, Zucker, Kaffee, Alkohol, Schalen von Nüssen, gifitige
Zimmerpflanzen und Avokados, Schokolade, Fett, und Nahrung die eigentlich für den Menschen zubereitet wurde.
|
|