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Rüppellspapagei - Lexikon
Poicephalus rueppellii = Rüppells Papagei (G.R. Gray, 1849)
 Deutsche Namen: Rüppellspapagei -
Rüppells Blausteisspapagei Engl.: Rüppell`s Parrot Gattung: Langflügelpapagei Wissenschaftliche Namen: Poicephalus rueppellii Englische Namen Rueppell's Parrot Brutzeit: Brutsaison von April bis Juli und September bis Oktober Gewicht: 100 -130 gr.
Iris: Orange Füsse: dunkelgrau Größe: ca. 22-25 cm Gelegegröße 2 bis 3 Eier Brutdauer: 26 -30 Tage Nestlingszeit: Eimaße: Geschlechtsreife: ca. mit drei Jahren
Unterarten keine Beschreibung der Art Generell dunkelgraubraun. Schultern und Flügelbug gelb. Weibchen mit blauem Abdomen, gelbe”Strümpfe”. Lebensdauer:.30 bis 40 Jahre Verbreitung:
Angola, Namibia Lebensweise in freier Natur Das Habitat dieser Langflügelpapageienart umfassen Baum/Buschsavannen, Feuchtgebiete und Mangrovensümpfe. Sie sind eher selten
anzutreffen bzw. auf Sansibar evtl. ausgerottet. Sie leben ausserhalb der Brutzeit paarweise oder in kleinen Gruppen bis zu 10 Vögeln
zusammen. Gern halten sie sich auch in Baumansammlungen an Flussläufen auf. Durch die Gefiederfärbung ist diese Papageienart sehr
schwer auszumachen ausserdem sind sie eher scheu und halten sich gerne weit oben in den Bäumen auf. Ihr Futter besteht hauptsächlich aus Samen, Früchten, Blüten, Nüssen und Beeren. Haltung in Menschenobhut :
Rüppellspapageien sollten in einer Voliere von mindestens 1x1x1m gehalten werden
Sie zählen zu den leise Papageien, die manchmal mit zwitschernder Stimme Töne erzeugen und ein ruhiges Wesen haben. Meist sind
sie scheu und zurückhaltend und werden nicht sehr häufig gehalten. Gegen Veränderungen und Störungen sind diese Vögel recht
empfindlich und reagieren manchmal mit Rupfen. Da sich diese Vögel gerne verstecken sollte man ihnen dazu Möglichkeiten bieten.
Natürlich sollten auch regelmäßig frische Äste und Beschäftigungsmaterial angeboten werden. Die Temperatur sollte 10°C nicht
unterschreiten. Sie schlafen gerne in Schlafkästen. Wichtig in der Haltung ist, auch, dass sich Rüppellspapageien ein Leben lang treu sind, also wenn man die Paare trennt Probleme auftreten können.. Zucht in Menschenobhut :
Der Nistkasten (30-35 cm hoch, 25 cm breit) sollte in einer dunkleren Ecke der Voliere bereitgestellt werden, Einflugloch ca. 5 cm
Durchmesser. Die Voliere sollte einen ruhigen Standort haben, aber auch in Kistenkäfigen gelingt die Brut recht gut. Nach dem Ausfliegen vergehen ca. weitere 4 Wochen bis zur Selbstständigkeit der Jungtiere.
Wegen Störungsanfälligkeit sollten die Nistkastenkontrollen auf das Minimum eingeschränkt werden. Ernährung in Menschenobhut : Die Ernährung in der Gefangenschaft sollte sehr abwechslungsreich gestaltet werden und besteht meist aus einem Sämereiengemisch aus Kardi, Paddyreis, Weizen, Hafer, Kürbis, Gurkenkerne, Glanz und verschiedenen Hirsesorten; Kolbenhirse. Dies kann auch gekeimt
gereicht werden. Außerdem können noch weise Sonnenblumenkerne, (Erdnüsse ohne Schale wegen Verpilzung, bzw. Papageienfutter
ohne Erdnüsse anbieten) Baumsaaten, Hagebutten und Eicheln gegeben werden. Gerne werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten,
wie z.B. Weintrauben, Feigen, Pfirsiche und Äpfel; halbreifer Mais, Möhren, Sellerie, Eberesche, Feuerdorn, Samen verschiedener
Bäume, Knospen Hagebutten, Kirschen, Orangen, Papaya, Feigen, Mandarinen, Bananen, Kiwis, Grünpflanzen (Vogelmiere,
Löwenzahn usw.) genommen, wenn die Vögel an diese Kost gewöhnt sind. Dies bekommen sie am Besten täglich in abwechselnder Weise angeboten und manchmal auch Quark oder Joghurt mit frischen Kräutern
Hilfreich ist hierbei, das Zusatzfutter immer an der gleichen Stelle anzubieten. Bei der Brut und Jungenaufzucht Eifutter, Weißbrot, Zwieback und Biskuit.
Wenn sie Futter nicht kennen oder von Jugend an nicht an Obst und Gemüse gewöhnt sind, neigen sie dazu, sich einseitig zu ernähren. Dies trifft besonders auf gehaltene Wildfänge zu.
Haltungsbericht von Rüppellspapageien Und hier geht es zum Langflügelforum.
Infos zusammengestellt aus: Das Papageienbuch, Rosemary Low, Ulmer; Langflügelpapageien; Hoppe/Welcke Eugen Ulmer Verlag ; Lexikon der Papageien, Thomas Arndt, Arndt Verlag (CD
-Rom) ; Der Mohrenkopfpapagei, Werner Lantermann, Horst Müller Verlag; Die afrikanischen Großpapageien, W. Lantermann und V. Wagner, Natur Verlag; Die
bunte Vogelwelt: Papageien-Kakadus-Loris, Rita Riske, Riske-Medien ( CD-Rom); Papageien (Lebensweise, Arten, Zucht), Wolfgang de Grahl, Ulmer
Papageien Band 1,2,3, Franz Robiller, Ulmer; Papageien ihr Leben in Freiheit, Thomas Arndt, Horst Müller Verlag;Die Ernährung der Papageien u. Sittiche, Hans
Jürgen Künne, Arndt Verlag; Gefiederten Welt 10/2000, ”Über den Mohrenkopfpapagei”, Franz Pfeffer(Platting) Und die Zeitschriften Papageien, WP-Magazin , AZ-Nachrichten.
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