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Papageienatrium
Letztes Update:
Juni 2009

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Grüne Kongos - Henri(ette) und Max

Henri und Max sind zwei blutsfremde grüne Kongos der Unterart Guliemi.
Sie sind im Jahr 2000 geschlüpft und waren bei Berit daheim.
In dieser Zeit konnte ich schon viele Fotos der Beiden bewundern.
Es wäre mir bis zum September 2003 nie in den Sinn gekommen, diese Langflügelart halten zu wollen.
Berit hat dann mit mir Kontakt aufgenommen und so zogen beide im gleichen Monat noch bei mir ein.
Im Sturm eroberten sie mein Herz und auch jeden Besucher faszinieren sie.
In der Herbstschau belegten sie dann den dritten Platz bei einer Vogelausstellung und auch hier flogen ihnen die Herzen der Besucher förmlich zu.
Nachdem ich diese Art aufgenommen hatte, begann ich mich intensiver mit ihr auseinander zu setzten.
Mit den anderen Langflüglern war der gemeinsame Freiflug von Anfang an kein Problem.
Im März 2004 zogen sie dann in meine grösste Voliere ein, die sie nach ca. einer Woche ganz in Beschlag genommen haben.

Umzug nach Ulm

in Ulm angekommen und viel Blödsinn im Kopf

Grüne Kongos sind für mich faszinierende Vögel, die aber von der Grösse her mehr Ansprüche stellen wie andere Langflügelpapageien.
In der sonstigen Haltung sind sie im Sozialverhalten und sonstigen Ansprüchen typische Langflügel, die sich gut in meinen Langflügelschwarm integrieren.
Wichtig ist es aber, allen Vögeln ihr Revier zur Verfügung zu stellen.
Im Freiflug können sie miteinander das Vogelzimmer nutzen.
Besonders Max ist eine absolute Wasserratte, und auch Henri badet mehr wie andere Langflügel. Allerdings stecken sie mit ihrer Badelust die anderen an, was ja auch ganz gut ist.
Mit diesen beiden Clowns erlebe ich Vieles, was mich zum Lachen bringt.
Ich bin einmal gespannt, wie das noch weiter geht. Mehr Bilder
siehe hier

Im September ist schon sehr auffällig, wie Max immer territorialer wird d.h., er ist schnell eifersüchtig und balzt Henri sehr viel an.
Weil die Beiden noch auf Ausstellung sollen und die Brutzeit der Langflügel eher später liegt, mache ich mich auf die Suche nach Nistkästen.
Nach Gesprächen mit anderen Kongozüchtern komme ich zu dem Schluss, auf jeden Fall 2 Nistmöglichkeiten anzubieten.
Henri und Max bekommen dann gegen Ende November 2004 einen Ablaufnistkasten mit den Maßen  40 x 25 x 45cm und einen Sechsecknistkasten mit den Maßen 24x24x45 cm mit einem 6 cm grossen Einflugloch und herausnehmbarer Nistmulde. Natürlich haben beide Kästen eine Kontrollöffnung.
Beide befestige ich in der Kongovoliere, den Ablaufnistkasten recht weit von der Tür entfernt und den anderen fast an der Eingangstür.
Schon gleichen Tag kann man Interesse der beiden Vögel feststellen.
Am folgenden Tag hört man lautes Klopfen mit dem Schnabel auf einen der beiden Kästen.

So sieht das Nistkastenloch nach wenigen Tagen aus.
Max klopft sehr viel und ist aufgeregt wenn sich andere Vögel z.B. auf dem Volierendach nähern.
Er bewacht einen Kasten.

Da es der erste Versuch ist, glaube ich nicht an Nachwuchs, aber man kann ja nie wissen.
Wenn sich etwas tut, wie Eiablage, Befruchtung oder was auch immer, werde ich hier an dieser Stelle weiter berichten.