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Papageienatrium
Letztes Update:
Juni 2009

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Kindertageseinrichtung und Papageien Erfahrungsbericht
Ich arbeite in einer Kindertageseinrichtung mit 84 Plätzen.
Durch die Jahre konnte ich immer wieder miterleben wie gut es ist, wenn Kinder die Möglichkeit bekommen einmal einen Papagei von der Nähe zu sehen. Ich bin außerdem in der glücklichen Lage, dass meine Vögel sehr zahm sind. Dadurch kann ich die Kinder hautnah erleben/begreifen lassen wie sich z.B. Füße und Krallen von Vögeln anfühlen. Immer wieder kommt von den Kindern der Wunsch: “Bringst du mal wieder deinen Papagei mit!”
Vom Kindergartengesetz gibt es keine genaue Regelung ob Tiere erlaubt sind oder nicht. Die Haltung ist verboten aber ein Besuch ist es nicht. Wenn man Absprachen mit den Eltern trifft ist dies eigentlich ein guter Weg, sofern man sich ganz sicher ist, dass die Vögel gesund sind. Auf eventuelle Allergiker muß natürlich Rücksicht genommen werden.
Wichtig für eine gute Erfahrung auf beiden Seiten, ist, dass die Vögel nicht scheu sind, und dass mit den Kindern genau besprochen wird wie man mit solchen Tieren umgeht.

Ich möchte aber auch nicht die Probleme, die sich dieses Mal ergaben vergessen.
Bisher war es kein Problem den Vogel mitzubringen. Natürlich wurden immer die Bestimmungen der Kindergartenverordnung eingehalten, Vogel muß gesund sein und die Kinder müssen sich nach Kontakt die Finger waschen.
Trotz allem waren in der Gruppe Eltern, die um die Gesundheit ihrer Kinder Angst hatten und gleich Kontakt zu Amtstierarzt und Gesundheitsamt aufnahmen. Es ging sogar das Gerücht um, ich hätte in meinem Bestand Psittacose. Aber nach einem klärenden Gespräch und genaue Info über diese Papageienkrankheit legte sich die Aufregung wieder.

Die Kinder hatten nicht nur Kontakt mit den Tieren, sie durften sie auch malen, bzw. wir gingen auch ins örtliche Aquarium, das ist ein kl. Tierpark in Ulm, und schauten uns dort noch andere Papageien an.
Hier nun noch ein paar Gemälde der Kinder. Schauen Sie selbst, es sind Bilder von dreijährigen und von sechsjährigen Kindern dabei.

Mit Geduld und Erklärung kommen Vogel und Kleinkind sich näher.
Hierbei sollte man bes. darauf achten, dass der Vogel wirklich zahm ist, denn negative Erfahrungen für das Kind sind schwer wieder umzukehren.
Ein gewisser Abstand und Respekt zu erlernen gehört ebenfalls dazu.
Und auf keinen Fall Zwang für eine der beiden Seiten.